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28.11.05

exkurs

als sie die augen öffnete sah sie, dass nichts so war, wie es sein sollte. der schrank stand nicht auf der rechten seite, sondern gegenüber, das sofa stand an der decke und der rest der möbel war wild verteilt. keinerlei ordnung. das vierte bein des tisches war durch ein bäumchen ersetzt worden und das bein selbst hinderte die balkontür daran, aufzuschwingen.
sie stand auf und begann sich zu fürchten. ganz plötzlich hatte sie angst vor dem, was sie sehen würde wenn sie nach draußen blickte. sie rang mit sich und entschloss sich vorerst, es nicht zu tun. gott sei dank waren die vorhänge zugezogen. als sie in die küche ging stolperte sie über ein rotes 24'' fahrrad. geschickt mit den händen am türrahmen abgefangen fiel ihr blick auf die badewanne, die um 90° gedreht an der rechten wand ... ja, vielleicht klebte. sie wusste es nicht und konnte sich auch nicht wirklich vorstellen, wie das halten sollte. ach egal. "ich brauche einen kaffee" dachte sie bei sich und setzte ihren abenteuerlichen weg fort. über gänseblümchen und schwimmflügel hinweg, an schwarzen lederkoffern und ranzigen butterstücken vorbei. endlich angekommen wunderte sie sich, dass der kaffee schon fertig war, schenkte sich aber einfach eine tasse ein. schließlich war es ihre wohnung.
sie drehte sich zum fenster, zog den vorhang auf und -

"guten morgen schatz. auch schon auf."

sie drehte sich um und war endlich wach. da stand er. und um ihn rum war alles so, wie sie es gestern vor dem einschlafen hinterlassen hatte.