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16.9.05

strange feeling

"One shot to your heart without breaking your skin
No one has the power to hurt you like your kin
Kept it inside, didn't tell no one else
Didn't even wanna admit it to yourself
And now your chest burns and your back aches
From 15 years of holding the pain
And now you only have yourself to blame
If you continue to live this way"
india.arie - get it together


wie schon die analyse meiner
handschrift ergab, bin ich ein sehr gefühlsbetonter mensch. ich handle meist rein aus dem bauch heraus und lasse das, was dann folgt, auf mich zukommen. oft genug geschehen dinge, die nicht geschehen müssen und mit deren konsequenzen ich, obgleich dafür verantwortlich, schlecht umgehen kann. das sind zeiten, in denen ich mich entweder - das eine extrem - vergrabe oder - das andere extrem - in partys stürze. das sind zeiten, in denen ich auf egal welche weise die kontrolle über mich verliere und die mich auch jahre danach noch einholen können.
eine "es kommen dinge wieder hoch, die ich vergessen wollte"-zeit habe ich jetzt. wenigstens kenne ich den auslöser: alte briefe, die mich mit dem schreiber mitleiden lassen und alles, was mir damals einigermaßen klar erschien und durchaus auf eine gewisse art und weise logisch darzustellen war, nur noch durch einen nebelschleier erkennen lassen. es tut weh, an seine eigenen fehler erinnert zu werden. es tut weh, daran erinnert zu werden, nicht nur einen fehler begangen zu haben, sondern mehrere und das an mehreren personen, die alle nichts dazu konnten. sie waren entweder zum falschen zeitpunkt am richtigen ort oder zum richtigen zeitpunkt am falschen ort. diejenigen, auf die ersteres zutrifft, hassen mich. naja, was soll's, wär der zeitpunkt nicht der falsche gewesen, hätte ich mit denjenigen sowieso nichts zu schaffen gehabt. und jetzt, da sie nach kurzer zeit wieder (leider nicht ganz spurlos) aus meinem leben verschwunden sind, vermisse ich sie keineswegs. das einzige womit ich in bezug auf diese leute ein großes problem habe ist die räumliche einschränkung die sich aus folgenden punkten ergibt: 1. man weiß, wo sie sich aufhalten und 2. man weiß, dass man die andere gruppe nicht mit dieser zusammenbringen möchte, wenn man es vermeiden kann, was aus punkt 1 folgt. aber das war nicht das ziel meiner gedanken.
es geht um den menschen, den ich verletzt, betrogen und gebrochen habe. dem ich eine zeit in seinem leben genommen habe, die eine der schönsten hätte werden sollen. dem ich den glauben an alles, was ihm wichtig war, genommen habe. und ich habe es die ganze zeit gewusst. ich habe alles, was ich getan habe, trotzdem gemacht. weil ich das in diesen augenblicken gebraucht habe. weil ich mich an etwas festhalten wollte, während um mich herum so vieles eingestürzt ist, kaputt gegangen. mein glaube in den natürlichen lauf der dinge war stark erschüttert worden. mir erschien es nur "gerecht", mich dafür zu "revanchieren", zu rächen. aber ich habe mir das falsche opfer ausgesucht.
das ganze ist jetzt etwas über ein jahr her. die dinge, die wirklich wichtig waren, haben sich geregelt. und trotzdem habe ich jeden tag das gefühl, ich muss mich aufs neue entschuldigen. denn löschen kann man leider nicht, was vorgefallen ist. vielleicht kann ich irgendwann damit umgehen. vielleicht können wir das.