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12.8.05

chris

zu dem herren hab ich ja vorgehabt, eine eigene geschichte zu schreiben, was ich jetzt auch tue.
klein-lux geht in der 9. klasse praktikum machen (neu eingeführte sache, eine woche schnupperpraktikum sozusagen). ich habe mir eine kleine grafik-design-agentur ausgesucht und ganz ehrlich, selbst heute noch bin ich überzeugt, dass das mein beruf wäre, wäre da nur nicht dieses kleine manko mit der zeichnerei... auf jeden fall war der erste tag schon ganz gut. nur meine klein-mädchen-romantik-erwartungen wurden nicht erfüllt (ich hatte mir vorgestellt, so wie es auch oft in filmen ist, dass ich reinkomme, IHN sehe und wir uns verliebt um den hals fallen oder so ähnlich. naja, blödes alter damals), dafür konnte ich mich gut auf diesen tag konzentrieren. am nächsten tag hab ich mich auf das praktikum sogar gefreut, obwohl ja nix besonderes passiert war. ich kam also in die agentur und das erste was der boss sagt: "darf ich dir unseren lehrling vorstellen." und ich frag mich heut noch, wie ich es damals geschafft habe, einfach so beinhart stehen zu bleiben. den rest dieser woche habe ich an seiner seite verbracht, was meiner aufmerksamkeit nicht allzu förderlich war. ich saß auch zu weit links, um glaubhaft zu machen, dass ich auf den monitor starre. na egal. vom ersten moment an war ich auf jeden fall total verknallt in diesen typen (wahrscheinlich weil ich noch nie jemanden mit bernstein-ockerfarbenen augen gesehen habe). einige wochen später sah man sich durch zufall auf der straße, aber mehr als eine flüchtige begrüßung gab's nicht, ging nicht, war auf jeden fall nicht vorhanden. mehrere solcher begegnungen schürten in mir natürlich den verdacht, dass es schicksal war, auf ihn zu treffen und dass das irgendwann schon noch was werden würde.
im jahr darauf dann traf ich auf seinen kleinen bruder, ein jahr jünger als ich. hab den total betrunken um einen kaugummi angebettelt und das fand der wiederum so klasse, dass er sich in mich verknallt hat. ich bin auf jeden fall nicht darauf eingegangen, weil ich mir dachte ich will deinen bruder, nicht dich, das wäre nicht fair. im nachhinein weiß ich, ich hätt ihn nehmen sollen, dann wär er bestimmt besser im bett (quelle: ungenannt).
dann kam die zeit, wo man jedes wochenende in der selben discothek verweilte und auch immer die selben leute traf und auch immer den begehrten typen sah, der sich auch gerne mal auszog, um nicht-waschbrettbauch-trägern das fürchten zu lehren (inzwischen weiß ich, wie prollig und ätzend das ist, keine sorge). auch hier immer eine begrüßung, ein zwinkern und ein in-den-bauch-pieksen. wäre ich damals mit dem gleichen wissen und vor allem mit dem gleichen selbstbewusstsein ausgestattet gewesen, wär das sicher was geworden. aber so wie's war war das schwierig.dann hat man sich aus den augen verloren, bis zu dem tag, als eine neue "party-zone" (die an sich nicht der hit war, um das gleich mal klarzustellen) eröffnete. eines abends dann plötzlich (und man bedenke, ich hatte einen schlechten tag hinter mir, da ich festgestellt hatte, dass mich meine brüste verließen), nachdem man sich gegenseitig beobachtet hatte, kam er auf mich zu. irgendwie war ich nervös obwohl ich ja einen freund hatte und antwortete auf sein "hallo. kennst mich noch?" mit einem "ich glaube schon", nachdem ich die möglichkeiten "ja klar!!!!" und "nein, wer bist du?" fröhlicherweise verworfen hatte. trotzdem folgte ein kurzes gespräch, aber wie's eben so is, man is manchmal ein bisschen verklemmt und zwar meist zu den richtigen zeitpunkten (da ich mich dunkel daran erinnerte, einen freund zu haben). das war die chance und ich konnte sie nicht nutzen. wahrscheinlich ganz gut so.
das ganze zog sich insgesamt über einen zeitraum von nicht nur vier, nein, sechs jahren. ich untertreibe gerne, aber wenn ich mir das so recht überlege, waren es wohl doch 6 jahre. jetzt will ich eigentlich auch gar nicht mehr. weil er eigentlich ganz schön doof is. aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer und ich hoffe, dass ich aus dieser sache wenigstens gelernt habe, die chancen zu ergreifen, wenn sie sich bieten und die äußeren umstände nichts dagegen haben.