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27.3.05

sandfrau

gerade habe ich geweint. aus einem recht unpersönlichen grund, muss ich zugeben. was der anlass? - ein buch. ein einfaches buch bringt mich zum weinen.
war es die spannung, die aufgebaut wurde und mit einem knall raus wollte? oder war es diese unglaubliche freude, dieses gefühl von wundervoller gerechtigkeit, das sich an diesem gewissen punkt ausdruck verschaffte?
ich gestehe, ich sympathisiere in hohem maße mit dem "bösewicht". ich habe schon fast geweint, als ich las, wieso er zu diesem menschen wurde. ich hatte das gefühl, ihn einfach zu verstehen. dieser wahnsinn, der an ihm zerrte, weil seine grundfeste erschüttert waren, zerstört von dem, der für die erhaltung zuständig war. um zum schluss zu erfahren, dass die güte, die ihm zuteil wurde, nicht nur moralisch sondern auch rechtlich zu gerechtfertigen war.
schönes gefühl.

themawechsel:
wie unangenehm ist es, jemanden zu treffen, den man verletzt, den man betrogen und verraten hat? dem man aufgrund dessen lange aus dem weg ging, man diese vorgehensweise aber aus freundschaft zu dritten für einen abend außer acht lassen muss. darf ich mich amüsieren, wenn derjenige sich im selben raum befindet? nach anfänglichem unbehagen entschloss ich mich, dass ich nicht für immer in seiner schuld stehe. ich denke, ich habe genug bewiesen, dass ich diese grenzen, die ich ihm zuliebe geschaffen habe und die demnach auch in keinster weise von anderen zu sehen sind, respektiere, indem ich (inzwischen über ein halbes jahr) räumlichkeiten, von denen ich genau weiß, dass er sich dort befindet, nicht mehr betreten habe. ich habe ihm "seins" gelassen und "meins" dafür aufgegeben. das muss doch reichen.
es war trotzdem unangenehm. anfangs. dann hatte ich sehr viel spaß. auch, wenn ich eine betrunkene m. von meinem hintern fernhalten musste, den sie (wie meine gesamte erscheinung) "einfach sooo süß" findet. ich weiß schon, warum auf energy-drink-dosen steht, dass man das zeug nicht mit alkohol mischen soll...